19.00 Uhr   Die 15. Nacht der spirituellen Lieder in Lübeck

findet diesmal unter freiem Himmel statt. Da Coronabedingt drinnen z.Z. nur gesummt werden darf und auch nur ca. 50 Menschen (mit Abstand) im Raum Platz haben, haben wir uns entschieden, ganz nach draußen vor die Musik- und Kunstschule in der Kanalstraße zu gehen.

Es gibt dort vor dem Kindergarteneingang einen etwas geschützteren Bereich, in dem Martina vom Hövel, Amei Helm, Ayla Loy und Rainer Lichterstein die Lieder anleiten werden, natürlich mit Anlage, so dass wir gemeinsam einen wunderbaren Klangraum ersingen werden!!

Auch wenn es zur Zeit Einschränkungen gibt, so lasst uns die Möglichkeiten, die wir miteinander haben, voll ausschöpfen!

Bitte bringt euch eine Sitzgelegenheit mit, die Anzahl der Stühle ist sehr begrenzt. Platz ist genug, so dass wir die Abstandsregeln einhalten können.

Zum Aufwärmen gibt es in der Pause die Möglichkeit, eine leckere Suppe (Veg-a-table, Lars Wiedemann) zu essen!

Der Eintritt ist frei, eine Spende wird erbeten.

Der Erlös der Spenden wird an ein soziales Projekt weitergegeben. Dieses Mal geht das Geld an die Clowns ohne Grenzen. (Näheres unter Spenden)

Kommt und singt mit!



Singen und Schwingen im Einklang - ein Gesundheitserreger

Heilsames Singen hat zu tun mit „ankommen“: wir schwingen uns zusammen ein auf die Lieder und kommen schließlich gemeinsam an, bei uns selbst und in dem gemeinsam erschaffenen Klangraum. Durch unser gemeinsames Singen wird er von allen Beteiligten bewusst wahrgenommen, erlebt und die Klänge, die Lieder tragen uns, schwingen in uns weiter. Im Vordergrund des Singens steht also das innere Erleben und nicht der äußere Klang. Darum ist es auch nicht notwendig, dass man singerfahren ist. Viele Menschen behaupten von sich, nicht singen zu können. Die Einladung ist, sich dieser alten Überzeugung entgegenzustellen, einfach loszusingen und die Begeisterung für das Singen völlig neu zu entdecken. Niemand wird kritisiert oder verglichen, jede*r darf so singen, wie es für sie gerade stimmt. „Es gibt keine falschen Töne - nur Variationen!“

Viele Lieder kehren als „Ohrwürmer“ zurück und erinnern uns daran, aus dem Kopf, also dem Denken, ins Herz, ins Innere zu kommen. Wenn wir uns keine Gedanken mehr um das Singen machen, wenn wir uns nicht mehr produzieren müssen, nicht mehr Besonderes erreichen wollen, sind wir unserer persönlichen Vollkommenheit ein Stück näher gekommen - es singt (in) uns! Singen - heilsam? Ja, denn das Singen ist ein „Gesundheitserreger“ - ein Lebenselixier, das heilsame und gesundheitsfördernde, immunstärkende Auswirkungen auf Körper, Seele und Geist hat. Dabei zeigen sich diese gesundheitsfördernden Effekte umso stärker, je mehr wir aus Freude und Spaß - also aus dem Herzen singen. Ja, das Singen transportiert nicht nur die Inhalte, die wir singen, es spricht viele verschiedene Ebenen an. Auch werden Menschen kreativ, z.B. dass ihnen plötzlich eine zweite Stimme zu dem Lied kommt oder dass sie beginnen, sich im Rhythmus des Liedes zu bewegen oder sogar beginnen zu tanzen - Das sind alles Anzeichen für eine spontane Heilung eines kleinen Lebensbereiches. Wieder bei sich selber ankommen und seinen eigenen Impulsen folgen - außerhalb des kontrollierenden Verstandes …

Diese Art des Singens hat in den letzten 20 Jahren auch seine Anerkennung in vielen Gesundheits-, Alten-, Pflege- und therapeutischen Einrichtungen erhalten. Der Verein „Singende Krankenhäuser“ hat schon viele Gesundheitseinrichtungen zertifiziert und Singkreisleiter*innen ausgebildet.   www.singende-krankenhaeuser.de